Sei bei dir selbst
Bitte schaue im Unterricht nicht links und rechts, was der Rest der Teilnehmer macht. Folge den Anweisungen so wie du sie verstehst. Wir haben alle unterschiedliche Stärken und Schwächen, bevor du einen Teilnehmer nachahmst und dich dabei verletzt, achte lieber auf dich selbst. Du kannst vorher nicht wissen wie lange ein Teilnehmer vielleicht schon Yoga übt und kennst nicht seine Stärken / Schwächen. Ein gutes Beispiel dafür kann ich dir aus meiner eigenen Praxis nennen: bereits in meiner allerersten Stunde Yoga die ich je genommen habe konnte ich die „fortgeschrittene“ Sitzhaltung Lotussitz einnehmen, für die vermeintlich „einfache“ Schulteröffnung mit den Händen hinter dem Rücken musste ich allerdings Jahre lang üben. Wie du siehst, Anfänger und Fortgeschritten lässt sich oft gar nicht von einander trennen. Generell benutze ich diese Wörter nicht gerne, da sie leicht missverstanden werden. Für mich ist ein Schüler nicht dann fortgeschritten wenn er unglaubliche Verrenkungen auf der Matte hinbekommt, sondern wenn er auf sich selbst achtet, die Balance zwischen Anstrengung und Entspannung findet und ganz bei der Sache ist ohne auf das eigene Ego zu hören.
Das bedeutet auch, dabei darauf zu achten, dass du die Variation wählst die für dich an diesem Tag geeignet ist. An manchen Tagen sind wir „besser“ drauf als an anderen. Nur weil du in der letzten Stunde tief in eine Körperhaltung kamst, bedeutet es nicht, dass dies heute noch immer der Fall ist. Sei achtsam, so fühlt sich auch jede Körperhaltung von Woche zu Woche unterschiedlich an und du kannst immer mehr über dich selbst und deine Grenzen lernen.

Pünktlichkeit
Pünktlichkeit gibt dir die Möglichkeit entspannt anzukommen, runterzufahren und damit mehr von einer Yogastunde zu haben, da dein Körper und Geist offener sind, wenn du nicht gestresst ankommst.
Pünktlich heißt dabei mindestens 5 Minuten vor Kursbeginn, auch aus Respekt vor den restlichen Teilnehmern.
Solltest du eine neue Karte brauchen oder bist du zum ersten Mal dabei, komme mindestens 10 Minuten vorher, damit wir Zeit haben die Anmeldung vor dem Kurs zu regeln, sodass du hinterher nur noch entspannt nach Hause gehen musst 🙂
Sollte es einmal vorkommen, dass du wenige Minuten zu spät bist, melde dich vor Kursbeginn kurz bei mir, dann warten wir gerne auf dich.
Bitte habe Verständnis dafür, dass eine Teilnahme am Kurs bei mehr als 5 Minuten Verspätung meist nicht mehr möglich ist.

Sauberkeit
Einer der wichtigen Aspekte vom Yoga ist innere und äußere Reinlichkeit. Bitte achte darauf, dass du dich selbst und andere nicht mit starkem Körpergeruch oder starken Parfüms etc. belästigst.

Essen / Trinken
Am besten übt sich Yoga mit leerem Magen. Bitte esse vor der Yogastunde mindestens 2 – 3 Stunden keine größere Mahlzeit und ca. 1 Stunde vorher auch keine Snacks mehr, darunter fallen auch kalorienhaltige Getränke.
Wasser und Tee kannst du gerne in kleinen Schlucken jeder Zeit während des Unterrichts trinken, wenn es nötig ist. Bitte vermeide jedoch einen vollen Wasserbauch!

Adjustments
Ich gebe gerne sogenannte Adjustments, das heißt, ich helfe dir durch Berührung in den Asanas (= Körperhaltungen). Die Adjustments sollen dir dabei helfen tiefer in die Asanas zu kommen und dich so auszurichten, dass du mehr von den Asanas hast. Wir alle haben jedoch Tage an denen wir einfach nicht berührt werden wollen, bitte sage mir das einfach ehrlich.

Körperliche Einschränkungen
Solltest du Verletzungen oder sonstige körperliche Einschränkungen haben, sage mir gerne vor der Stunde Bescheid, so dass ich dir gegebenenfalls Variationen für die Asanas nennen kann.